GPT-5: Der nächste Meilenstein in der KI-Entwicklung
OpenAI hat mit GPT-5 sein bislang leistungsfähigstes Modell veröffentlicht und spricht selbstbewusst von nichts weniger als dem „schlauesten, schnellsten und praktischsten“ Modell, das jemals entwickelt wurde. Ab sofort steht es allen ChatGPT-Nutzerinnen und -Nutzern zur Verfügung. Zahlende Abonnenten haben wie gewohnt erweiterte Nutzungsmöglichkeiten.
Neue Funktionen im Überblick
- Vier Persönlichkeitsmodi: ChatGPT kann jetzt als Zyniker, Roboter, Zuhörer oder Nerd antworten – oder im klassischen neutralen Modus bleiben.
- Bessere Integration externer Dienste: Gmail, Google Kalender & Co. lassen sich einfacher verbinden. Das Modell erkennt automatisch relevante E-Mails oder Termine.
- Präzisere Antworten: Weniger Halluzinationen und bessere Leistung bei komplexem Reasoning.
- Verbesserte Sprachsteuerung: Die Stimme reagiert sensibler auf Anweisungen, spricht auf Wunsch langsamer und deutlicher.
- Optimierung fürs Programmieren: GPT-5 gilt als „bestes Modell aller Zeiten für Programmierer“.
- Individuelle Chat-Farben: Gespräche können farblich personalisiert werden.
„Es fühlt sich wirklich an, als unterhalte man sich mit einem Experten“
Am Vorabend der Veröffentlichung erklärte Altman in San Francisco: „Es fühlt sich wirklich an, als unterhalte man sich mit einem Experten.“ Besonders beim Programmieren könne das Modell in Minuten leisten, was Profis bisher Tage kostete. Es erfordere künftig keine Skills mehr beim Coden, um Webseiten oder einfach Games zu erstellen, so Altman. Ein
Obwohl alle Funktionen offiziell ab dem Launch verfügbar sein sollen, erfolgt der Rollout mancher Features stufenweise. Premium-Kunden profitieren davon, wie so oft, zuerst.
Fokus auf Geschäftskunden – und gewaltige Reichweite
OpenAI richtet GPT-5 auch klar auf Firmenkunden aus. Altman nennt GPT-5 einen „riesigen Schritt nach vorn“ und vergleicht den Moment sogar mit einem historischen Tech-Meilenstein: „Die Vorstellung von GPT-5 fühle sich an wie der iPhone-Moment.“
Bei dem Update handle es sich um ein massives Funktions-Upgrade.
Sicherheit und Verantwortung
Neben Leistungssteigerungen hat OpenAI ein neues Sicherheitsverfahren eingeführt. Statt potenziell riskante Fragen automatisch zu blockieren, prüft GPT-5 nun die entstehende Antwort und passt sie an, um problematische Inhalte zu vermeiden. Das soll verhindern, dass Nutzer Schutzmechanismen umgehen und gleichzeitig die Zahl unnötiger Ablehnungen senken.
Faszination und Furcht zugleich
Altman versteht es, Begeisterung und Warnung in einem Atemzug zu äußern: „Als ich GPT-5 getestet habe, habe ich Angst bekommen. Ich habe es mir angeschaut und gedacht: Was haben wir da geschaffen? Es sei wie damals beim Manhattan-Projekt.“ Er gesteht sogar: „Im Vergleich zur KI habe er sich selbst ‚nutzlos‘ gefühlt.“ Dennoch ist die Botschaft klar – wer bei dieser Zukunft nicht dabei ist, verpasst etwas.
Mit fünf Millionen zahlenden Abonnenten, die ChatGPT täglich nutzen und 700 Millionen wöchentlichen Nutzern ist ChatGPT längst zu einem Alltagswerkzeug geworden. GPT-5 könnte diesen Status festigen.